Ein Lächeln in meinen Träumen

Vergangene Nacht habe ich im Traum einen Delphin gesehen.
Er schwamm vorbei und lächelte mich freundlich an, schon war er wieder weg. Ich wachte auf und war erfüllt von Freude, sein Lächeln fand sich nun auf meinem Gesicht, und ich bedankte mich beim ihm.

Abb.: claudia14@pixabay

Nach dem Aufwachen habe ich recherchiert, was der Delphin mir sagen will:

„Delphine sind sehr intelligent, sie gelten als die Hüter des Elements Wasser – so bringen sie unser Leben in Fluss und helfen uns dabei gute Entscheidungen zu treffen. Der Delphin als Krafttier hilft uns Sorgen loszulassen und Ängste zu überwinden. Mit seiner leichten, verspielten und liebevollen Energie hilft er uns auch über schlechte Erfahrungen und Erlebnisse hinweg.

Der Delphin ist ein besonders lichtvoller Begleiter, er führt uns liebevoll auf unseren Seelenweg – er ist ein fröhlicher Heiler, der uns mit seiner sanften Energie Kraft schenkt.

Der Delphin gilt als feinsinnig und kreativ. Diese Potentiale sind bei vielen Menschen verschüttet – wenn der Delphin erscheint, dann will er uns sagen, dass wir uns wieder mehr auf diese Fähigkeiten besinnen sollen. Der Delphin stärkt unser Vertrauen: Vertraue und Glaube an Dich! 

Der Delphin als Krafttier zeigt auch, dass wir auf unser Herz hören sollen und er unterstützt uns dabei, auf unsere eigene Stimme zu hören und in unserer eigenen Energie zu bleiben.“

Quelle: engelundelfen.com

Worte wie Knochen

Worte wie Glocken – wecken mich auf und beleben mich. Worte wie Injektionen – lassen mein Blut rauschen und pulsieren. Worte wie Rosen – duften verführerisch, lassen mich verweilen und inhalieren. Worte wie Kometen – ziehen zielstrebig ihre Bahn und nehmen mich mit auf ihre leuchtende Reise in andere Räume. 

Worte wie Knochen – ich umkreise sie, witterte, ängstlich. Sie ziehen mich an, ich kann ihnen nicht widerstehen. Vorsichtig nehme ich von ihrem Fleisch in kleinen Häppchen, manchmal. Ungeduldig, hungrig reisse ich große Brocken heraus, öfters.

Die Knochenworte nähren mich, nachdem ich sie zu mir genommen habe, lasse ich sie ruhen, ich verstoffwechsele sie.

Zur richtigen Zeit, es kann nach Jahren, Wochen, Tagen oder Stunden passieren, drängen sie, immer stärker werdend, von unten herauf, aufwärts, immer höher, sich untereinander verkettend erblicken sie das Licht der gegenwärtigen Welt.

– CHi, 25.07.2025 –

… und mache alles neu.

Ich finde den Fels am Strand,
auch den Vertrauten – sitzend, schauend.

Kniend bette ich mein Haupt,
Tränen und Ozean werden eins.

Die Hand, die segnet,
der Blick, der bindet.

Ich bin im Brennpunkt der ewigen Liebe,
verbrenne zu Asche.

Der Funke bleibt,
ich werde neu geboren.

– CHi, 29.12.2025 –

früh kühl frostig klar

Heute war ein besonderer Morgen. Als ich das Fenster öffnete, konnte ich einen Lufthauch spüren, der vieles mit sich trug. Ich schloss die Augen und da war eine belebende Feuchtigkeit, die winterlich erfrischend war und trotzdem etwas prickelndes, verheißungsvolles mit sich führte. Ich roch Gras, Asphalt, Holz, ich nahm den Atem der Tiere, Sonnenstrahlengelb und den noch nicht beschleunigten Pulsschlag des Wochentages wahr.

Über Nacht hatte sich etwas in mir bewegt, die Kompassnadel richtet sich langsam, zittrig aber bestimmt, aus.

Besonders.

(K)ein Strickschal

Weil ich Farben liebe und im Arbeitsalltag vermisste, kaufte ich mir Regenbogenwolle. Was daraus werden sollte wusste ich beim Kauf noch nicht. Eine Häkelanleitung weckte mein Interesse, also sollte es ein Häkelschal werden.

Begonnen habe ich im März 2025. Manchmal, dann seltener, reihte sich eine Bogenmaschenreihe dazu. Vor einigen Tagen traf ich auf die 5-jährige Nichte, von lebhaftem und lautem, oft sich widersetzendem Wesen. Am Tisch rückte sie plötzlich nah zu mir heran und flüsterte in mein rechtes Ohr: „Corinna, schenkst du mir einen Strickschal zum Geburtstag?“

Zuhause begann ich mit der Fertigstellung des Häkelschals – manchmal sind die Dinge einfach da.

Es bleibt die Frage, ob das Kind Häkeln von Stricken unterscheiden kann.

Alles selbstgemacht, bis auf …

Fast alle Abbildungen auf diesem Blog sind in ihrer Quelle von mir erschaffen worden. Wenn ich auf fremdes Gut zurückgegriffen habe, ist es unterhalb des Beitrags vermerkt.

Ich sage Danke für die Abbildungen.

Wenn ich keine eindeutige Quelle ausmachen konnte, wird es als „Netzfund“ beschrieben.

Selbstspiegel in Salzburg, 2015

Wer bin ich?

Ich bin.

Corinna.

Schon immer wusste ich, was ich werden wollte: Maler.
Damals noch ohne Differenzierung Maler/Malerin.
Damals noch ohne Kunst davor, aber natürlich sollte es in diese Richtung gehen.

Heute würde ich sagen, ich bin Gestalterin, ich überbringe Botschaften. Sie werden ausgedrückt durchs Zeichnen, Malen, Fotografieren, Schreiben, Collagieren in 2D oder 3D, Erzählen, Steinmetzen, Tanzen …

1968, 1977, 2024

Ein Bild-Video über Elisabeth Kübler Ross

In einem Beitrag über Elisabeth Kübler-Ross auf YouTube, der „Isolation“ im Titel führte, haben mich mehrere Aussagen zum „genau“ oder „ach so ist das“ ausrufen gebracht.


„Einsamkeit, leben unter einer unsichtbaren Glocke, spirituelle Quarantäne, Transformation, Frequenzausrichtung, Raum schaffen, psychospiritueller Tod, Trauer, Jahre des Funktionierens, Häutung, Selbstbegegnung, Coconzustand, Sille, Intuition, Flüstern der Seele, Leere, Alleinsein, Gnade, Seelenvereinbarungen, Schmerz, nackt und verwundbar sein.
– Stille, die keine Leere ist.
– Zeit in Isolation ist keine Verschwendung.
– Isolation ist die Geburt meines authentischen Lebens.
– Einsamkeit trainiert mich in der Kunst meine eigene beste Gesellschaft zu sein.“


So höre ich nun auf die leise Stimme meiner Seele, denn so habe ich meine Blog ja genannt. Erstaunlich.

Schlange 2018
Transformation 2020
Stille 2025

Die Fähigkeit zu lieben

„Welch Herz noch etwas liebt, das ist noch nicht verloren.“

– Friedrich Rückert –


Eine Interpretation:
Es gibt Zeiten, in denen man mit Ereignissen im Leben konfrontiert wird, die Schmerzen, Sorgen, Trauer mit sich bringen. Solange aber das Herz noch in der Lage ist zu lieben, gibt es einen Grund, weiterzumachen, das zuhause in sich selbst zu finden und den Weg weiterzugehen.

Zufalls-Kalligraphie

Wenn ich dann meine Feder mit Tusche, Aquarell- oder Gouachefarbe befülle und auf einem nebenliegenden Blatt einige Linien und Bögen ziehe, schleicht sich manchmal ein Wort ein und es entsteht etwas, was das Machen begleitet.