Schon immer wusste ich, was ich werden wollte: Maler. Damals noch ohne Differenzierung Maler/Malerin. Damals noch ohne Kunst davor, aber natürlich sollte es in diese Richtung gehen.
Heute würde ich sagen, ich bin Gestalterin, ich überbringe Botschaften. Sie werden ausgedrückt durchs Zeichnen, Malen, Fotografieren, Schreiben, Collagieren in 2D oder 3D, Erzählen, Steinmetzen, Tanzen …
In einem Beitrag über Elisabeth Kübler-Ross auf YouTube, der „Isolation“ im Titel führte, haben mich mehrere Aussagen zum „genau“ oder „ach so ist das“ ausrufen gebracht.
„Einsamkeit, leben unter einer unsichtbaren Glocke, spirituelle Quarantäne, Transformation, Frequenzausrichtung, Raum schaffen, psychospiritueller Tod, Trauer, Jahre des Funktionierens, Häutung, Selbstbegegnung, Coconzustand, Sille, Intuition, Flüstern der Seele, Leere, Alleinsein, Gnade, Seelenvereinbarungen, Schmerz, nackt und verwundbar sein. – Stille, die keine Leere ist. – Zeit in Isolation ist keine Verschwendung. – Isolation ist die Geburt meines authentischen Lebens. – Einsamkeit trainiert mich in der Kunst meine eigene beste Gesellschaft zu sein.“
So höre ich nun auf die leise Stimme meiner Seele, denn so habe ich meine Blog ja genannt. Erstaunlich.
„Welch Herz noch etwas liebt, das ist noch nicht verloren.“
– Friedrich Rückert –
Eine Interpretation: Es gibt Zeiten, in denen man mit Ereignissen im Leben konfrontiert wird, die Schmerzen, Sorgen, Trauer mit sich bringen. Solange aber das Herz noch in der Lage ist zu lieben, gibt es einen Grund, weiterzumachen, das zuhause in sich selbst zu finden und den Weg weiterzugehen.
Wenn ich dann meine Feder mit Tusche, Aquarell- oder Gouachefarbe befülle und auf einem nebenliegenden Blatt einige Linien und Bögen ziehe, schleicht sich manchmal ein Wort ein und es entsteht etwas, was das Machen begleitet.
Ein paar Tage nach dem Start meines Blogs geht die Logogestaltung los. Das Mini-Scribble lag schon seit 2023 in der Zettelbox. Genau so sollte es sein und genau so passt es.
Der Favorit winkt freudigDas handgezeichnete Seelen-SHello 😉
Wenn mir ein Titel zu einer Geschichte im Kopf herumgeistert, passiert es manchmal, daß ich nebenbei etwas Winziges auf ein Blatt/Stück Papier Scribble. Linien, die genauso wie die Titelfindung hin und her, vor und zurück, die Richtung wechseln.
Plötzlich war es da … das Reiskornkind. Es wuchs aus einer Kindheitserinnerung heran, von der ersten Skizze ca. 3,5×4,5 cm zu einem üppigen 😉 ungefähren Postkartenformat. Es wurde farbig, es spitze seine Ohren. Und zu guter Letzt erzählte es (s)eine Geschichte. Die findet man am anderen Ort.
Hallo, sagt das Reiskornkind, März 2020Wieviel Farbe und wo? Das Kind sagt es mir.August 2020: Ich bin da.
Im neuen Jahr 2026 geht’s endlich los. Ich werde zu demThema: SupE (Spirituelle und persönliche Entwicklung) Texte, Zeichnungen, Bilder, Fotos und alles was sonst noch dazu passt, auf der Seite „Seelenschimmern“ (das klingt einfach schöner) – veröffentlichen.
Die Entwicklung wird wohl mit der Geburt begonnen haben, explosiv wurde es dann bei mir im Alter von:
Von wegen „runde Sache“ – plötzlich Fragen über Fragen. Abb.: Netzfund
So ging sie los, die muntere Karusselfahrt. Ab Mitte 2025 dann aussteigen und schwindelig den Weg nachhause suchen.